Eisenmangel wirksam und sanft begegnen

Eisenmangel ist weit verbreitet. Betroffen sind vor allem Frauen, Veganer, Vegetarier, Sportler und Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen. Was man tun kann, erfahren Sie hier.

Weltweit leiden über zwei Milliarden Menschen an einem Eisenmangel, auch in Industrienationen. Je nachdem wie stark der Eisenmangel ausgeprägt ist, treten unterschiedliche Anzeichen auf. Die Folgen von Eisenmangel können eine verminderte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Schwindel bis hin zu Haarausfall und Kopfschmerzen sein.

Wofür der Körper Eisen braucht?

Eisen ist ein für den Menschen lebenswichtiges Element. Seine Hauptaufgabe ist es, den roten Farbstoff, das Hämoglobin, in den Blutkörperchen zu bilden. Dabei sorgt das Eisen nicht nur für die Farbe, sondern auch für die Funktion von Hämoglobin: den Transport von Sauerstoff in das Gewebe. Außerdem spielt Eisen bei der Entgiftung des Organismus eine wichtige Rolle.  Letztlich ist der gesamte Energiestoffwechsel von einem ausreichenden Angebot an Eisen und vor allem dessen Verträglichkeit abhängig. Idealerweise wird der Eisenbedarf pro Tag über die normale Ernährung abgedeckt. Manchmal ist die Aufnahme von Eisen allein darüber allerdings nicht ausreichend.

Eisenmangel Diese Werte sind ausschlaggebend

Bei Verdacht auf Eisenmangel, sollte zunächst von einem Arzt abgeklärt werden, wie die Eisenwerte sind. Das lässt sich mittels eines Bluttests schnell abklären.

Überprüft werden hier vorrangig:

  • Hämoglobin (Hb)-Wert: Der Hb-Wert gibt die Konzentration von Hämoglobin im Blut an. Ist dieser Wert zu niedrig, spricht man von einer Eisenmangelanämie (Blutarmut).
  • Serum-Ferritin-Wert: Dieser Wert gibt den Füllungszustand der Eisenspeichers an und ist somit der Maßstab, um einen Eisenmangel zu bestimmen.

Wann tritt Eisenmangel besonders häufig auf?

Es gibt bestimmte Personengruppen, die besonders häufig von Eisenmangel betroffen sind. Lesen Sie hier, welche das sind. Und was Sie tun können, wenn Sie Teil dieser Risikogruppe sind.

Eisenmangel in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist eine ganz besondere Zeit, in welcher der Körper Höchstleistungen vollbringt. Er muss zum Beispiel mehr Blut produzieren, um auch gleichzeitig das ungeborene Kind mit zu versorgen. Daher ist hier eine erhöhte Aufnahme von Eisen notwendig. Schwangere haben somit ein erhöhtes Risiko, in der Schwangerschaft Eisenmangel zu entwickeln. Bei den Vorsorge-Untersuchungen beim Gynäkologen wird der Wert darum regelmäßig kontrolliert.
Nach einer Schwangerschaft braucht der Körper eine gewisse Zeit, um sich zu regenerieren. Wie lange das dauert ist von Frau zu Frau verschieden. Auch der Verlauf der Geburt spielt mit hinein. Nicht selten geht die Geburt mit einem erhöhten Blutverlust einher. Wenn die Mutter im Nachhinein stillt, ist der regelmäßige Blick eines Mediziners auf die Eisenspeicher ratsam. Falls ein Mangel vorliegt: Mit eisenreicher Kost und entsprechenden Eisenpräparaten lässt sich eine Eisenmangelanämie vorbeugen.

Eisenmangel bei entzündlichen Darmerkrankungen

Häufiger Begleiter von Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, wie beispielsweise Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, ist ein Eisenmangel. Ständiger Durchfall oder Erkrankungen der Darmschleimhaut lassen nur eine verminderte Eisenaufnahme zu, so dass hier die Einnahme von Eisenpräparaten oft unausweichlich ist. Die Aufnahme von vermehrt eisenhaltiger Kost, je nach Verträglichkeit, kann eine sinnvolle Ergänzung sein.

Eisenmangel: Die Ernährung entscheidet!

Menschen, die auf Diät sind, sich vegetarisch oder sogar vegan ernähren, sollten auf ihren Eisenhaushalt besonders achten und wissen, in welchen Nahrungsmitteln das wichtige Spurenelement steckt. Eisenlieferanten sind beispielsweise rotes Fleisch oder Fisch, aber auch viele Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte sind geeignete Quellen.

Eisenmangel bei Sportler: innen

Ein erhöhter Bedarf an Eisen trifft auch auf Sportler zu. Da beim Schwitzen vermehrt Eisen abgegeben wird, sollten die Eisenspeicher hier regelmäßig überprüft und aufgefüllt werden. Zudem sollten sich eisenhaltige Lebensmittel, wie rotes Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte, auf dem Speiseplan wiederfinden. Für die volle Leistungsfähigkeit von Sportlern wird zudem ein guter Sauerstofftransport benötigt. Eisen ist hier unverzichtbar, da es die Fähigkeit besitzt, Sauerstoff zu binden und weiter zu transportieren.

Eisenmangel – was hilft zuverlässig?

Zum Ausgleich eines bestehenden Eisenmangels gibt es im Handel eine Vielzahl von entsprechenden Eisenpräparaten zur Einnahme. Problematisch wird es allerdings, wenn die Einnahme der Nahrungsergänzungen mit Magen-Darm-Unverträglichkeiten einher geht. Denn kein anderes Element verursacht so viele unerwünschte Nebenwirkungen wie Eisen. Viele Menschen können Eisen grundsätzlich nicht gut aufnehmen. Speziell bei Entzündungen im Darm verschärft sich das Problem zusätzlich. Dabei können die Beschwerden umso größer sein, je höher die herkömmlichen Präparate mit Eisensalzen dosiert sind. Doch die Natur hat eine Lösung geschaffen, die Eisenmangel zuverlässig beheben kann – auf sanfte Art und Weise: Lactoferrin.

Lactoferrin in Eisenpräparaten

Lactoferrin wird vom Körper gebildet und gehört zur Gruppe der Transferrine. Lactoferrin enthält selbst Eisen und kann es binden. Somit dient es dazu, einen erhöhten Eisenbedarf zu decken, indem es zusätzlich im Körper verfügbares Eisen aufnimmt und so die Aufnahme und Verteilung verbessert. Es sorgt also dafür, dass die richtige Konzentration an freiem Eisen im Körper aufrechterhalten wird.

Pflanzliches Curryblatt-Eisen und Vitamin C in Verbindung mit Lactoferrin, wie in IRON von artgerecht, ist hier eine Alternative, um die gezielte und beschwerdefreie Zufuhr von Eisen zu gewährleisten.

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