Rundum gesund
Mundflora verbessern und Gingivitis vorbeugen 

Eine unausgewogene Mundflora kann viele Anzeichen haben und ständiger Mundgeruch ist nur eines der wenigen. Denn eine verbesserte Mundflora kann auch dazu beitragen, ernsteren Krankheiten effektiv vorzubeugen. Wie Sie Ihre Mundflora aufbauen und welche Mittel Sie dabei unterstützen, erfahren Sie hier.

In der Mundhöhle jedes Menschen leben Millionen von Mikroorganismen. Die Gesamtheit dieser Organismen ist die sogenannte Mundflora – und sie ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Neben hunderten verschiedenen Bakterienarten und Mundpilzen bilden unter anderem auch Viren und winzige Einzeller den sogenannten Biofilm jedes Einzelnen.1

Was sich zunächst etwas unheimlich anhört, ist bei allen von uns ganz normal. In der Regel herrscht zwischen allen Mikroorganismen im Mund eine Balance. Diese ist notwendig, um die Zahngesundheit zu erhalten oder vor Infektionen zu schützen.2 Wer die Mundflora unterstützt und aktiv verbessert, kann also auch für eine bessere Mundgesundheit sorgen.

Welchen Krankheiten kann eine verbesserte Mundflora vorbeugen?

Eine ausgewogene Mundflora ist für die Gesundheit von großer Wichtigkeit. Gerät das Gleichgewicht der verschiedenen Mikroorganismen durcheinander, kann dies die Entwicklung von verschiedenen Erkrankungen begünstigen. Diesen Krankheiten kann eine verbesserte Mundflora also aktiv entgegenwirken:

Gingivitis (Zahnfleischentzündungen)
Das erste Anzeichen einer unausgewogenen Mundflora

Zahnfleischbluten oder Gingivitis kann ein Anzeichen dafür sein, dass die Mundflora verbessert werden muss. Das Zahnfleisch (lat. Gingiva) ist Teil der Mundschleimhaut und essenziell wichtig für den Schutz des Zahnapparats. Es umschließt den Zahn fest und bildet so eine schützende Wand vor schlechten Bakterien aus der Mundflora. Diese sollten den empfindlichen Teil des unteren Zahns nicht erreichen.4

Eine Gingivitis ist mit dem bloßen Auge zu erkennen, denn das Zahnfleisch ist dabei auffällig gerötet. Außerdem kann es schon bei leichten Berührungen zu Blutungen kommen. Ein weiterer unangenehmer Nebeneffekt: Betroffene haben meist unangenehmen Mundgeruch, der durch den Aufbau der Mundflora ebenfalls gelindert werden kann.3

Bei anhaltendem Mundgeruch auch nach dem Zähneputzen, lassen Sie sich auf Mandel-, Nasennebenhöhlenentzündungen oder Refluxkrankheiten untersuchen. Schwelen in Ihrem Körper bisher unerkannte Entzündungen, sollten diese zunächst behandelt werden. Hausarzt:innen wie Zahnärzt:innen sind hier die richtigen Anlaufstellen.6

Karies Häufige Erkrankung der Mundflora

Bei einer Störung der Mundflora kann es in ernsten Fällen sogar zu einer Kariesentwicklung auf den Zähnen kommen. Kariesbakterien wandeln in der Nahrung vorhandenen Zucker in eine aggressive Säure um, die den Zahn angreift.7

Der lateinische Begriff Karies bedeutet Fäulnis oder Morschheit. Wird eine Karieserkrankung nicht behandelt, können sich die Bakterienstämme durch Löcher bis ins Innere des Zahns ausbreiten und ihn von innen heraus beschädigen. Grund für Karies ist oft übermäßiger Zuckerkonsum und mangelnde Mundhygiene. Eine ausgewogene Mundflora ist bei der Vermeidung von Karies deshalb essenziell.9

ParodontitisDurch eine verbesserte Mundflora Parodontitis vermeiden

Gingivitis ist im Alltag nicht nur unangenehm, sie kann auch eine Vorstufe der Paradontitis sein.

Bei einer Paradontitis verursachen schlechte Bakterien in der Mundflora eine Entzündung des Zahnfleisches. Wird diese nicht behandelt, kann es zum Knochenabbau, zur Zahnlockerung und schließlich sogar zum Zahnausfall kommen. In späten Stadien sind die Zähne oft gegen Kälte und Wärme viel empfindlicher und können schmerzen, weil ihre Zahnhälse freiliegen.5

Wie lässt sich die Mundflora verbessern?

Wie verbessern Sie also neben der Mundflora auch Ihre gesamte Gesundheit im Mund? Mit ein paar alltagstauglichen Tipps kommen Sie diesem Ziel schnell näher. Denn um die Mundflora aufzubauen benötigen Sie keine aufwendige Kur. So geht’s:

Die Mundflora aufbauen mit guter Mundhygiene

Zähneputzen ist nicht nur das wichtigste Mittel gegen Mundgeruch. Auch das Risiko der oben genannten Erkrankungen lässt sich durch eine gute Zahnhygiene drastisch senken. Denn diese sorgt dafür, dass sich die schlechten Bakterien in der Mundflora nicht zu sehr ausbreiten.

Zahnärzte raten, dass Sie Ihre Zähne deshalb mindestens zweimal am Tag mit der Zahnbürste putzen sollten. Zusätzlich empfehlen sie, die Zahnzwischenräume und die Zunge zu reinigen.2

Die Mundflora mit Spülungen und Tabletten verbessern

Wird die Mundflora zusätzlich zu einer guten Mundhygiene aktiv gestärkt, kann eine ausgewogene Balance der Mikroorganismen im Mund länger gewährleistet werden. Dafür kann es sich auszahlen, die Mundflora durch verschiedene Mittel zu verbessern.

Zusätzlich können Sie auch ab und zu Mundspülungen verwenden. Diese sorgen nicht nur für einen frischen Atem, sondern können auch kleinere Entzündungen im Mundraum lindern. So können zum Beispiel keimtötende Mundspülungen die Anzahl der schädlichen Bakterien im Mund senken und damit beispielsweise einer Paradontitis vorbeugen.9

Aber Achtung: Auch die Verwendung antiseptischer Mundspülungen (ebenso wie die Desinfektion des Mundraums, wie nach zahnmedizinischen Eingriffen oder bei der professionellen Zahnreinigung), können negative Auswirkungen auf das Bakteriengleichgewicht haben. Denn hierbei werden alle – also nicht nur „schlechte“, sondern auch „gute“ – Bakterien abgetötet und bieten viel Platz für die Wiederbesiedelung des Mundraums. Jetzt haben die schädlichen Keime die Möglichkeit, den Mundraum zu dominieren und ein Ungleichgewicht herbeizuführen. Jetzt ist es besonders wichtig den Aufbau der gesunden Mundflora zu unterstützen.

FLORAL von artgerecht sorgt für den Aufbau einer gesunden Mundflora, hemmt die Bildung von schlechten Bakterien und fördert gleichzeitig die Anreicherung von guten Bakterien im Mund. FLORAL ist damit nicht nur etwas gegen Mundgeruch, sondern vor allem ein Gesundheitsmittel für eine gute Mundflora im Gesamten.

Sie sehen: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihre Mundflora zu verbessern und damit die Gesundheit zu stärken. Fragen Sie Ärzt:innen und Apotheker:innen um Rat, wenn Sie unsicher sind, welches Mittel das Beste für Sie ist.


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  1. https://www.pschyrembel.de/Mundflora/K0EL3/doc (letzter Zugriff am: 07.01.2021)
  2. https://gesundheitslexikon.uniklinikum-dresden.de/lexikon/mundflora (letzter Zugriff am: 07.01.2021)
  3. https://www.altmeyers.org/de/dermatologie/gingivitis-1489 (letzter Zugriff am: 07.01.2021)
  4. https://www.pschyrembel.de/zahnfleisch/K08S7/doc/ (letzter Zugriff am: 07.01.2021)
  5. https://www.gzfa.de/diagnostik-therapie/parodontologie/parodontitis/symptome/ (letzter Zugriff am: 07.01.2021)
  6. Filippi, Andreas; Muller, N. Echte und psychisch bedingte Halitosis-Befunde, Diagnosen und Ergebnisse einer Mundgeruch-Sprechstunde. SCHWEIZER MONATSSCHRIFT FUR ZAHNMEDIZIN, 2006, 116. Jg., Nr. 2, S. 129. Abrufbar: https://bit.ly/390Q9oz (Letzter Zugriff: 20.01.2021)
  7. MEYER, Frederic; ENAX, Joachim. Die Mundhöhle als Ökosystem: Der sanfte Weg gegen Karies und Parodontitis?. Biologie in unserer Zeit, 2018, 48. Jg., Nr. 1, S. 62-68. Abrufbar: https://bit.ly/3itvLzg (Letzter Zugriff: 20.01.2021)